Hauttypen

Welcher Hauttyp bin ich? So findest du es heraus und greifst zur richtigen Pflege

 

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Inhaltsverzeichnis: 

  1. Welcher Hauttyp bin ich? So findest du es heraus und greifst zur richtigen Pflege

  2. Die Basics: So tickt deine Haut

  3. Hauttypen: Die vier verschiedenen Grund-Hauttypen

  4. Hauttyp 1: Normale Haut

  5. Hauttyp 2: Fettige Haut

  6. Hauttyp 3: Trockene Haut

  7. Hauttyp 4: Mischhaut

 

Welcher Hauttyp bin ich? So findest du es heraus und greifst zur richtigen Pflege

Geht es um die richtige Hautpflege, ist die grundlegendste Frage oft auch eine der schwierigsten: Welchen Hauttyp habe ich eigentlich? Gar nicht so einfach zu beantworten – schließlich sind die Eigenschaften und Bedürfnisse unserer Haut fast so individuell wie unser Fingerabdruck. Deswegen schauen wir uns heute die vier wichtigsten Hauttypen an und helfen dir, deinen Hauttyp zu bestimmen. Die passenden Pflegetipps gibt es natürlich direkt dazu.

Die Basics: So tickt deine Haut

Um deiner Haut genau die Pflege bieten zu können, die sie braucht, musst du sie – zunächst ganz unabhängig von deinem Hauttyp – verstehen: Wie ist sie aufgebaut und wie funktioniert sie? 

Schicht für Schicht: So ist deine Haut aufgebaut

Deine Haut besteht aus drei Schichten, die alle miteinander verbunden sind.

  • Epidermis (Oberhaut): Die Epidermis ist die äußerste, dünne Schutzhülle deines Körpers. Sie erneuert sich ständig, schützt dich vor UV-Strahlen und ist ein wichtiger Bestandteil deiner Immunabwehr.
  • Dermis (Lederhaut): In dieser Hautschicht befinden sich Nerven, Talgdrüsen, Haarfollikel und Blutgefäße. Hier sitzt das Bindegewebe, das für Elastizität und Stabilität sorgt. 
  • Subkutis (Unterhaut): Hier befindet sich eine zusätzliche lockere Schicht aus Bindegewebe, deren Aussehen von deiner Ernährung und Bewegung beeinflusst wird. Die Unterhaut hält dich warm, speichert Energie und schützt dich unter anderem vor Druck oder Reibung.

 

Zoomen wir uns noch etwas näher ran. Ebenfalls Teil deiner Haut sind: 

 

  • Talgdrüsen: Sie produzieren Talg, auch Sebum genannt, das dafür sorgt, dass deine Haut nicht austrocknet und Keime abgewehrt werden. Die Talgproduktion ist entscheidend, wenn du deinen Hauttyp bestimmen willst, da viele von uns zu einer Über- oder Unterproduktion von Talg neigen.
  • Schweißdrüsen: Hier wird Schweiß produziert, der die Temperatur deines Körpers mitreguliert. 
  • Hypolipidfilm: Dieser liegt auf der Hautoberfläche. Er erhält die Feuchtigkeit deiner Haut und stärkt sie gegenüber Wasser und chemischen Stoffen. Lebensstil, Alter und Umwelt beeinflussen die Zusammensetzung des Hypolipidfilms und damit auch die Gesundheit deiner Haut.

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Diese Funktionen übernimmt deine Haut

Als größtes Organ deines Körpers nimmt deine Haut eine Reihe wichtiger Funktionen ein:

  • Als Sinnesorgan lässt sie dich Berührung, den Wind auf deiner Haut, warme Sonnenstrahlen, kalte Duschen oder Schmerz spüren.
  • Als Schutzorgan sorgt deine Haut dafür, dass dir ein gewisses Maß an UV-Strahlen nichts anhaben kann. 
  • Als Regulationsorgan unterstützt die Haut dabei, deine Körpertemperatur auszubalancieren: Bei Wärme gibt sie Wasser über verdunsteten Schweiß ab. Die Unterhaut hält dich hingegen warm. Außerdem schützt sie dich vor Flüssigkeitsverlust und ist sehr wichtig für den Wasserhaushalt deines Körpers.
  • Als Abgrenzungsorgan wehrt die Haut Schadstoffe und Krankheitserreger ab.

Hauttypen: Die vier verschiedenen Grund-Hauttypen

Die Haut ist bei jedem Menschen gleich aufgebaut. Dennoch ist sie unfassbar individuell. Eine gute Basis ist es, zunächst deinen Hauttyp herausfinden. Dabei wird in vier grundlegende Hauttypen unterschieden:

  • Normale Haut
  • Fettige / ölige Haut
  • Trockene / sensible Haut
  • Mischhaut 

 

Es wird davon ausgegangen, dass jede:r von uns genetisch bedingt einem dieser vier Hauttypen zugeordnet werden kann. Relevant ist dabei vor allem die Talgproduktion. Denn die Arbeit deiner Talgdrüsen beeinflusst, wie deine Haut aussieht, wie sie sich anfühlt und welche Pflege sie letztlich braucht. Deswegen werfen wir jetzt einen Blick auf die äußeren Merkmale deiner Haut, damit du deinen Hauttyp bestimmen kannst.

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Hauttyp 1: Normale Haut

Ist deine Haut in Balance, spricht man von einer „normalen Haut“. Die Haut ist nicht zu trocken, aber auch nicht zu fettig – sie produziert also die ideale Menge an Talg und Schweiß. 

Daran erkennst du normale Haut

  • Du hast feine Poren.
  • Deine Haut ist ebenmäßig und hat eine samtige Oberfläche.
  • Die Haut ist gut durchblutet, wirkt frisch und rosig.
  • Du hast keine Unreinheiten.
  • Deine Haut ist unempfindlich.

Pflege für normale Haut

Du kannst dich dem Hauttyp der normalen Haut zuordnen? Dann ist deine Haut perfekt ausbalanciert. Deine Kosmetik sollte dabei helfen, diese Balance aufrechtzuerhalten.

  • Setz auf eine milde Pflege und vermeide Kosmetik, die deine Haut reizen könnte. Perfekt für dich: Unser Jojobaöl. Das ist vegan und frei von Konservierungsstoffen.
  • Weniger ist mehr: Verwende nur die Produkte, die du wirklich brauchst. Zu viel Pflege könnte deine Haut aus ihrem natürlichen Gleichgewicht bringen.

 

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Hauttyp 2: Fettige Haut

Von fettiger oder öliger Haut spricht man, wenn die Haut verstärkt Talg produziert. Dahinter kann eine genetische Veranlagung stecken. Aber auch Stress, Medikamente, Hormonschwankungen oder komedogene Kosmetika können die Ursache sein.

Daran erkennst du fettige Haut

  • Deine Poren sind vergrößert und klar sichtbar.
  • Du neigst zu verstopften Poren, Mitessern, Pickeln oder Akne.
  • Du hast meist einen glänzenden Teint.
  • Die Unreinheiten verursachen gerötete Hautpartien.
  • Deine Haut ist eher blass, Blutgefäße scheinen jedoch nicht durch.

Pflege für fettige Haut

Du hast herausgefunden, dass du fettige Haut hast? Dann solltest du ihr eine Extraportion Liebe schenken. Mit der richtigen Pflege kannst du die erhöhte Talgproduktion ausgleichen. Das Schöne ist: Deine Haut ist besonders unempfindlich.

  • Reinige deine Haut schonend, aber auf jeden Fall zweimal am Tag. Warum? Durch die hohe Talgproduktion fühlen sich Bakterien besonders wohl – und verursachen so Mitesser und Pickel. Deswegen ist die Reinigung der Haut so wichtig. Beim Entfernen von Make-up hilft dir unser Make-up-Remover auf Ölbasis.
  • Nutze Gesichtsöle. Diese können bei unreiner Haut wahre Wunder wirken, da sie dem Talg beim Abfließen helfen. Hervorragende Kandidaten sind zum Beispiel unser Haferöl oder Jojobaöl.
  • Achte darauf, dass deine Kosmetik nicht komedogen ist. Einen entsprechenden Hinweis findest du meist direkt auf der Produktverpackung.
  • Ein bis zwei Peelings pro Woche helfen deinen Poren, durchzuatmen und entfernen lose Hautschüppchen.
  • Wirkstoffe wie Retinol oder Heilerde unterstützen deine Haut dabei, die Talgproduktion zu regulieren. 

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Hauttyp 3: Trockene Haut

Eine trockene / sensible Haut produziert zu wenig Talg. Ihr fehlt es an Feuchtigkeit und Lipiden (Fetten) – und das schwächt den Hydrolipidfilm, also die Schutzbarriere deiner Haut. 

Daran erkennst du trockene Haut

  • Du hast feine Poren.
  • Dein Teint ist eher matt und fahl.
  • Deine Haut fühlt sich rau an. Sie kann spannen und jucken.
  • Du hast ab und an schuppige Hautpartien.
  • Deine Haut ist sensibel und reagiert schnell auf neue Pflegeprodukte oder Temperaturschwankungen.

Pflege für trockene Haut

Du hast dich im Hauttyp der trockenen Haut wiedererkannt? Dann solltest du deiner Haut unter die Arme greifen und ihr helfen, den Talgmangel mit einer passenden Pflege auszugleichen. 

  • Weniger ist mehr: Eine trockene Haut brauchst du nur einmal täglich mit Kosmetik zu reinigen. Verzichte auf zu heißes Wasser und tupfe dein Gesicht im Anschluss nur vorsichtig trocken.
  • Greife zu besonders milden Produkten, die weder Parfum noch andere reizende Stoffe beinhalten.
  • Beschütze deine Haut vor äußeren Reizen, indem du Kosmetik mit Lichtschutzfaktor verwendest.
  • Sei sparsam mit Peelings. Sie können deine Haut stark strapazieren und sollten maximal einmal im Monat zum Einsatz kommen.
  • Setz auf pflegende Gesichtsöle. Sie helfen dir dabei, den Schutzfilm deiner Haut zu reparieren. Mit Mandelöl oder unserem Hautöl Multiaktiv kann deine Haut von Kopf bis Fuß aufatmen.

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Hauttyp 4: Mischhaut

Mischhaut wird oft als Hautzustand statt als Hauttyp bezeichnet – ist aber so weit verbreitet, dass sie auf jeden Fall auf diese Liste gehört. Auch bei Mischhaut ist die Talgproduktion nicht ausbalanciert: In der sogenannten T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) wird zu viel Talg produziert – so wie beim Hauttyp der fettigen Haut. Die Wangenpartien entsprechen jedoch eher dem trockenen Hauttyp. 

Daran erkennst du Mischhaut

  • Deine T-Zone glänzt. Hier bilden sich auch Mitesser oder Pickel und die Poren sind vergrößert.
  • Am Gesichtsrand, auf den Wangen und in den Augenpartien ist die Haut eher trocken und fahl.
  • Gerötete Stellen lassen die Haut unausgeglichen wirken.

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Pflege für Mischhaut

Mischhaut ist eine Kombination aus zwei verschiedenen Hauttypen – und braucht deswegen besondere Fürsorge. Mit der richtigen Pflege hilfst du ihr zu mehr Balance.

  • Deine Haut ist an manchen Stellen empfindlicher als an anderen. Gönn ihr deswegen eine sanfte Pflege, die sie nicht reizt. Das perfekte Produkt zum Abschminken: Der Make-up-Remover von NOBÈL.
  • Achte darauf, dass deine Kosmetikprodukte nicht komedogen sind.
  • Erspare deiner Haut zusätzliche Strapazen, indem du auf alkoholhaltige Pflege verzichtest. Über milde, ph-neutrale Pflege ohne Silikone freut sich die Mischhaut besonders.
  • Vergiss den Sonnenschutz nicht.
  • Ist der Unterschied zwischen deinen trockenen und fettigen Hautpartien groß, lohnt es sich, diese auch unterschiedlich zu pflegen – zum Beispiel mit einer leichten Creme für die T-Zone und einer reichhaltigen für die Wangenpartien. 
  • Nutze ein Gesichtsöl, von dem sowohl trockene als auch fettige Haut profitiert – zum Beispiel Jojobaöl


Du hast noch Fragen zur passenden Pflege für deinen Hauttyp oder brauchst Hilfe, diesen zu bestimmen? Wir freuen uns, von dir zu hören und beraten dich gern!

Eure NOBÈL Redakteurin
29.09.2021
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